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Gothic Lolita (jap. ゴシック・ロリータ, goshikku roriita, auch als ゴスロリ, gosurori abgekürzt) ist ein japanischer Kleidungsstil ca. seit Beginn der 1990er Jahre, der vor allem bei Mädchen und jungen Frauen beliebt ist. Er ist nicht zu verwechseln mit der westlichen Gothic Bewegung und hat auch nichts mit der Romanfigur „Lolita“ des Autors Vladimir Nabokov zu tun. Es steht darüber hinaus auch kein Fetisch oder eine Steigerung sexueller Attraktivität im Vordergrund, was oft missverstanden wurde. Oft wird mit dem Begriff Gothic Lolita verallgemeinernd eine komplette Subkultur verstanden, jedoch ist damit nur ein Lolita-Stil gemeint, der sich durch dunkle Kleidung in Verbindung mit weißen Elementen auszeichnet. Daneben gibt es noch viele verschiedene andere Kleidungsstile. Andere Lolita-looks sind: Classic Lolita, Sweet Lolita, White Lolita, Black Lolita, Punk Lolita, Country Lolita, Erotic Lolita, Guru Lolita uvm.

Im Gegensatz zum Gothic Stil, geht es bei Gothic Lolita vorrangig um den Look und dreht sich um Themen wie Kindheit und Unschuld oder Märchenprinzessinnen im Gegensatz zum Morbiden und Düsteren des Gothic Stils. Man versucht wird in der Lolita-Mode, Inspiration aus dem Rokoko und viktorianischen Stil zu ziehen, aber auch, viktorianische Porzellan-Puppen nachzuahmen. Im Gothic Lolita Stil werden also die Ästhetik der Gothic Mode mit der kindlichen, hübschen Lolita-Kleidung kombiniert. Die Kleidung ist dabei meist schwarz mit weißen Bändern, dekoriert mit Schleifen, Rüschen und Spitze. Die Röcke gehen bis zum Knie und können ein Petticoat darunter haben um mehr Volumen zu erzeugen. Zusammen mit Spangenschuhen („Mary Janes“) oder Plateauschuhen wird der Look vollendet. Als Kopfschmuck werden kleine Hüte, Häubchen oder spitzenbesetzte Bänder bevorzugt. Als Accessoires werden rüschenbesetzte Schirme, aber auch Täschchen , kleine Rucksäcke oder Umhängegeldbeutel, manchmal im Design von Fledermäusen, Kreuzen oder Särgen gerne getragen. Teddybären oder kleine Puppen im Twinlook gehören auch dazu. Die Haare sind oft gelockt, meist mit Pony. Um den puppenähnlichen Charakter zu unterstreichen, werden mitunter auch Locken-Perücken getragen.

Durch Mana, dem Ex-Mitglied der J-Rock Band Malice Mizer wurde Gothic Lolita berühmt. Er erschuf zwar nicht den Stil an sich, verbreitete aber mit seinem Modelabel Moi-Même-Moitié die Kleidungsstile „Elegant Gothic Lolita“ (EGL) und „Elegant Gothic Aristocrat“ (EGA). Diese zeichnen sich durch einen erwachseneren, eleganteren Stil aus im Vergleich zum normalen Gothic Lolita Look. 1988 eröffnete das erste Gothic Lolita Geschäft: „Baby The Stars shines bright“. Durch Zeitschriften wie Gothic & Lolita Bible, Homemade Gothic and Lolita, Frill, Parfait, Rococo auch Kera wurde der Stil immer weiter popularisiert.

Gothic Lolita steht zwar in Verbindung zum Visual Kei Stil, jedoch dürfen diese beiden Ästhetiken nicht miteinander verwechselt werden. Anhänger des Gothic Lolita Stils wollen nicht sexy wirken, sondern sich wie Kinder oder Porzellanpuppen präsentieren. Der Look soll also vielmehr niedlich, hübsch und elegant sein. In der japanischen Kultur wird generell ein hoher Wert auf jugendliche Erscheinung und Verhalten gelegt, Lolita ist wahrscheinlich auch eine etwas sichtbarere Erweiterung dieses Phänomens.
 






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