Alles was sich ergibt
  Zeichnertipp
 

Was Frisuren und Haarfarben über eure Charaktere verraten

Von Lisa Santrau

Frisuren und die richtige Haarfarbe sollte man im Manga nicht unterschätzen. Bedenkt, dass der Leser schon immer eine Vorahnung haben sollte, mit wem er es zu tun hat. Oft verraten bereits der Gesichtsausdruck und die Frisur etwas über die Person.

Nehmen wir einmal dieses Mädchen (Bild 1):

Mädchen 1

Durch ihre gerade Frisur und die weißen Haare wirkt ihr Charakter nicht sehr offen. Sie macht einen geheimnisvollen und mysteriösen Eindruck. Man vermutet mehr in ihr, als man auf den ersten Blick denkt. Diese Charaktere tragen oft etwas Böses in sich und sorgen für Chaos.

Verpassen wir ihr aber eine andere Haarfarbe, wie zum Beispiel braun (Bild 2), wirkt die gleiche Frisur nicht mehr wie vorher. Jetzt scheinen wir es mit einem schüchternen, lieben Mädchen zu tun zu haben.

Mädchen 2

Man sollte beachten: Augen spielen bei der Auswahl des Charakters eine wichtige Rolle. Ein geheimnisvoller Charakter, wie zu Beginn beschrieben, würde mit den Augen von Bild 2 nicht mehr wirken, wie er sollte (Bild 3). Würdet ihr dem Mädchen in Bild 2 abkaufen, dass sie etwas im Schilde führt? Dass sie geheimnisvoll und vielleicht böse ist?

Mädchen 3

Das sind zwei Stereotypen der Mangawelt gewesen, doch vergesst nicht, dass euch eigentlich keine Grenzen gesetzt sind. Vielleicht führt es ja gerade zu der erwünschten Verwirrung, wenn ihr nicht genau das macht, was man von diesem Charakter erwartet. Man sollte schließlich nicht immer nur nach dem Äußeren gehen.

Dennoch - wenn man sich Anime und Manga anschaut, halten sich 90 % der Zeichner an genau dieses Schema: Frisuren und Haarfarben sagen etwas über den Charakter aus. Es gibt einfach gewisse Regeln, die auf den Empfindungen der Menschen basieren. Rote Haare würden wir sofort mit einem burschikosen und frechen Charakter in Verbindung bringen (schon zu Pumuckl´s Zeiten war es so). Jemand mit schwarzen Haaren gilt als klug und bedacht, blond gilt als sexy und wird oft bei vollbusigen Frauen eingesetzt. Beispiele dieser Art gibt es viele. Schaut euch eure Lieblingscharaktere an. Was verraten sie euch auf den ersten Blick? War es nur eine Täuschung des Zeichners? Stellte sich heraus, dass der Charakter so war wie seine Haarfarbe uns verriet?

Man kann das alles auf verschiedene Arten und Weisen einsetzen. Wenn ihr die Grundsätze verstanden habt, dann sind euch und eurer Fantasie keine Grenzen mehr gesetzt.





Kommentare zu dieser Seite:
Kommentar von alisja, 29.11.2013 um 18:57 (UTC):
können sie eine schablone mit dem machen ich liebe es zu zeichenen bitte



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